Kürbishof Schmuck

Willkommen!


Tauchen Sie ein in die Welt des steirischen Ölkürbis „Cucurbita pepo var. styriaca“
und genießen Sie die preisgekrönten Produkte aus unserer Mühle.





Steirisches Kürbiskernöl kaufen
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Die Gewinnung von Kürbiskernöl im Wandel der Zeit


Früher mussten alle Familienmitglieder zur Erntezeit auf das Kürbisfeld. Denn mit einer Stundenleistung von nur 3kg Kürbiskernen pro helfender Hand wurde die Ernte zum Wettlauf mit der Zeit. Heute werden die Kürbisse maschinell geerntet, kein Familienfest im Kürbisfeld, dafür aber eine Ertragsleistung von 700kg Kürbiskernen pro Stunde.



Der Kürbis wird in unserer Familie bereits seit Generationen angebaut. Früher noch für den Eigenbedarf mit einem Jahresertrag von ca. 100kg steirischen Kürbiskernen. Der Anbau erfolgte vor der maschinellen Maisernte (Mähdrescher) im Maisfeld. Die Kürbisse, die sogenannten Plutzer, wurden von Hand geerntet und zum trocknen am Dachboden aufgeschüttet. Danach, ca. alle 3 Monate, wurden 25kg Kürbiskerne zur Ölmühle gebracht. Dort wurden die von Hand geernteten Kürbiskerne gemahlen, mit Wasser und etwas Salz geknetet, in der Röstpfanne geröstet und danach ausgepresst. Anschließend konnte man sich mit ca. 10 Liter frischem und herrlich duftendem steirischen Kürbiskernöl auf den Heimweg machen.

Das Kürbiskernöl wird noch wie früher hergestellt, nur die Technik hat sich verbessert.



Heute erzeugen wir in unserer eigenen Ölmühle steirisches Kürbiskernöl mit gleich bleibender Kernölqualität. Das gewährleistet die temperaturgesteuerte Heizung der Röstpfanne, sowie die laufende Temperaturüberwachung des Röstgutes. Auch ist die Erzeugung von Kürbiskernöl keine Schwerstarbeit mehr. So muss unsere Tochter Isabella kein Röstgut mehr schaufeln, keine Kürbiskernölkannen heben oder Kürbiskernsäcke mehr schleppen.
Der Anbau der steirischen Kürbisse hat sich in den letzten Jahrzenten ebenfalls gravierend verändert. Früher musste man die drei bis vier Tage in feuchtem Sägemehl an gekeimten Kürbiskerne von Hand in kleine Erdgruben legen, mit einer Mistgabel voll Stallmist und anschließend einer Schicht Erde zudecken. Ganz wichtig war es auch, dass man während der Arbeit „lügt“, denn das brachte laut einer alten Bauernregel eine gute Ernte ein. Heutzutage „lügt“ der eine oder andere nur noch beim Ertrag seiner Kerne pro Hektar, weil jeder die meisten Kürbiskerne geerntet haben will.
Wo früher Handarbeit Tagesordnung war, werden heute viele Arbeiten von Maschinen durchgeführt. So drücken Sähgeräte die Kerne in die Reihen. Diese Reihen werden dann mit Hackgeräten regelmäßig von Unkraut freigehalten und im Herbst, ab September, mit der Kürbiskernerntemaschine geerntet – mit einer Ertragsleitung von ca. 700kg Kürbiskernen pro Stunde. Dann werden die fertigen Kürbiskerne in der Ölmühle zum beliebten steirischen Kürbiskernöl verarbeitet.